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Tintenkiller


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Pelikan Tintenlöscher »Super Sheriff«
  • Besonderheiten: mit Multispitze (fein/breit)
  • Inhalt pro Pack: 2 Stück
  • Schreibfarbe des Überschreibers: blau
  • Strichstärke: 0.5 - 5.0 mm
  • Überschreiber vorhanden: Ja
Pelikan
Bestell-Nr. INT-61993

2,55  pro 2er-Pack

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Herlitz Tintenlöscher »Super Hai«
  • Besonderheiten: zwei Spitzen - löschen und korrigieren
  • Inhalt pro Pack: 2 Stück
  • Schreibfarbe des Überschreibers: blau
  • Strichstärke: 1 mm
  • Überschreiber vorhanden: Ja
Herlitz
Bestell-Nr. INT-78861
-30% ggü. UVP

ab 1,05 
pro Pack (ab 2 Pack)

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Menge: 
Lamy Tintenlöscher »ink-x«
  • Besonderheiten: mit Korrekturstift
  • Inhalt pro Pack: 2 Stück
  • Schreibfarbe des Überschreibers: blau
  • Strichstärke: 0.5
  • Überschreiber vorhanden: Ja
Lamy
Bestell-Nr. INT-277776

1,92 
pro Pack

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Vom Radierwasser bis zum Tintentiger

Ein großes Problem beim Schreiben mit Tinte war die mangelhafte Korrekturmöglichkeit. Da kann man noch so viel das Verfassen und Abschreiben handschriftlicher Texte üben – Fehler schleichen sich doch gelegentlich ein. Manche Fehler offenbaren sich erst nach wiederholtem Durchlesen des Textes oder Kunden machen darauf aufmerksam, dass eine Zahl verdreht, ein Komma falsch gesetzt ist. Korrekturen ließ bis dahin nur der Bleistift zu (bei dem es ja auch über 200 Jahre vom Bleistiftstrich bis zum fähigen Radiergummi dauerte). Doch mit dem Graphit-Ton-Gemisch waren amtliche Briefe nicht zu schreiben. Die Firma Pelikan entwickelte ab ca. 1930 Mittel, die es ermöglichten, Tinte wieder zu entfernen. Namen wie Radierwasser oder Tintentod etablierten sich. Die wirksame Substanz wurde zu einem Stift gepresst verkauft. Beim Gebrauch musste die Urform des Tintenkillers angefeuchtet werden. Man hatte sich an Rasierstiften orientiert. 1972 kam die Neuheit Tintenkiller auf den Markt. Dabei handelte es sich um eine Art Filzstift mit einer Tinte löschenden Flüssigkeit. Der TINTEN-KILLER geht auf die Bonner Firma Kreuzer zurück. Pelikan verkaufte das gleiche Produkt einige Jahre später als Tintentiger.

Faszination Chemie

Vielleicht hätte bei manchem Schüler die Erforschung des lange Zeit in der Schule geächteten Tintenkillers das Interesse am Studienfach Chemie geweckt. Der Tintenkiller entfernt nicht die Tinte, er macht sie chemisch unsichtbar. Tinten sind organische Stoffe, die – je nach der gewünschten Tintenfarbe – das Licht teilweise absorbieren, teilweise reflektieren. Ein Tintenkiller sorgt nun dafür, dass dieser Effekt massiv beeinflusst und die Farbe somit neutralisiert wird. Die Tinte wird unsichtbar. Daher legen sich Tintenkiller auch auf die entsprechende Farbe fest, die sie auf weißem Papier „killen“ können – meist Königsblau, die klassische Füllerfarbe. Nun kann mit einem Kugelschreiber oder der Filzstiftseite des Tintenkillers darüber geschrieben werden.
Dass die Originaltinte nicht entfernt, sondern lediglich unsichtbar gemacht wurde, kann man gut erkennen, wenn man sich das Werk nach einigen Jahren anschaut. In alten Schulheften sieht man öfter solche katastrophalen Korrekturversuche, bei der beide Schriften übereinander stehen. Zudem ist das Papier an dieser Stelle oft angegilbt. Die Zeit hat dann einen der vielen möglichen Effekte übernommen, die unsichtbare Tinte wieder sichtbar macht. Diese chemischen Substanzen hat man auch für die Herstellung von Geheimtinten und Zauberstiften verwendet. Schon allein feuchte Wärme reicht oft aus, den Rückumwandlungsprozess der unsichtbar gemachten Tinte einzuleiten.
Für den Chemiker stellt sich die Sache mit dem Tintenkiller ungefähr so dar: Die in Füllern verwendeten Tinten sind Farbstoffe organischer Natur. Für das Sichtbarwerden der Tinte ist ein Chromophor zuständig. Dabei handelt es sich um ein Molekülteil mit beweglichen Elektronen. Diese werden durch Licht angeregt. Allerdings entscheidet die jeweilige Wellenlänge des Lichtes darüber, welche Anteile der Tinte absorbieren und welche reflektieren. Das menschliche Auge nimmt die Wellenlängen, also Farben, auf, die reflektiert werden. Für die klassische blaue Tinte nutzt man hauptsächlich Triphenylmethanfarbstoffe, wozu auch Wasserblau gehört. Wie beim Himmelsblau geht es also nicht nur um die Frage, was wir sehen, sondern auch, was wir nicht sehen.
Für die genannten Farbstoffe im Falle des Blautons reicht bereits ein Angriff auf das zentrale Kohlenstoffatom, um die vormals freien Elektronen zu stören. Dazu verwendet der Tintenkiller meist Sulfite wie etwa das Natriumsulfit (Na2SO3).

Saubere Arbeit auch mit dem Tintenkiller

Wenn man in alten Schulheften die angesprochenen Korrekturkatastrophen begutachtet, sollte man darin zwei Dinge sehen:

  • Zum einen ist die Wirkung des Tintenkillers begrenzt.
  • Zum anderen ist vermutlich zudem auch nicht sehr sauber gearbeitet worden. Tintenkiller mit dünner Spitze können hier durchaus von Vorteil sein.

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