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Speichermedien

 
  

Informationen-Festhalter

Speichermedien gibt es schon viel länger, als man daran gedacht hätte, sie so zu nennen. Beispielsweise waren die Vorgänger der CDs, die Schallplatten, ebenfalls Speichermedien. Und wenn man zehntausend Jahre zurückgeht und an die Höhlenmalerei denkt, deren Informationen heute teilweise einfacher zu entschlüsseln sind als Computerdaten der letzten 50 Jahre, dann haben wir es bei den Felsen auch mit Speichermedien zu tun. Für die Digitaltechnik (vgl. auch Unterhaltungselektronik) ist Datenspeicherung ein größeres Problem als etwa die Stromversorgung oder mechanische Eigenschaften (wenngleich diese Themen absolut nicht unwichtig sind). Speichermedien sind ein guter Beleg dafür, dass wenig Strom benötigt wird, denn viele externe Datenspeicher werden per Anschlussverbindung mit der notwendigen, aber sehr geringen Menge Energie versorgt. Bei Datenspeichern wie Schallplatten oder Tonbändern musste vom Aufnahme- und Abspielgerät Bewegungsenergie bereitgestellt werden, um die temporär angeordneten Daten der Reihe nach abspielen zu können. Dafür wurde nicht nur deutlich mehr Energie als für moderne Speichermedien verwendet. Die Bewegung muss zudem extrem sauber gesteuert sein.
Eine Schallplatte, die von einer Motor/Plattenteller-Einheit bewegt wird, eiert und lallt unangenehm vor sich hin, wenn die Energiezufuhr unregelmäßig ist. Im Zeitalter der Speichermedien im Fingernagelformat ist es kaum noch vorstellbar, welcher Aufwand betrieben wurde (und zum Teil noch wird), um etwa der Schallplatte einen perfekten Gleichlauf anzutrainieren. Nicht nur die Qualität des Plattenspielerlaufwerks ist hier von Bedeutung. Die Schallplatte kann selbst aufgrund von Unebenheiten den Gleichlauf klanglich beeinflussen. Neben Plattenspielern mit zum Teil fast zentnerschweren Plattentellern gibt es auch Saugpumpen und andere Hilfen zur Klangverbesserung. Diesbezüglich ist der Aufwand bei den Speichermedien mit Flashspeicher extrem gering. Anders sieht es bei den rotierenden Silberscheiben (CD, DVD, BD usw.) aus, bei denen ebenfalls mechanische Eigenschaften nicht ganz unbedeutend sind. Anfänglich, also 1982/83 glaubte auch ein Großteil der Hi-Fi-Enthusiasten, dass der CD-Klang absolut rein wäre. Dann stellte man enttäuscht fest, wie sehr die Qualität des CD-Players den Klang beeinflusste. Diese Erkenntnis brachte letztlich ähnlich aufwändige Geräte wie bei der Schallplatte hervor.

Großes Angebot

Das Angebot an Speichermedien ist mittlerweile unübersichtlich geworden. Auch Medien für ältere Systeme sind noch zu haben und ergänzen das Sortiment:

  • Cartridges (im weitesten Sinne Kassetten)
  • Disketten (etwa 3,5 Zoll Disketten)
  • Rohlinge (Silberscheiben wie CD-ROM, DVD-R, Blu-Ray-Disc usw.)
  • Speicherkarten (da wären Compact Flash, SD-HC usw. zu nennen)
  • USB-Sticks (wie die Speicherkarten ebenfalls Flashspeicher)

Es gibt diverse Speicherkartensysteme, die es wiederum in verschiedenen Größen und Kapazitätsstufen gibt. Und dann werden die meisten Modelle auch noch von verschiedenen Herstellern wie etwa Verbatim angeboten. Die Preisunterschiede beziehen sich zum einen auf Qualitätsunterschiede, zum anderen auf Details wie etwa dem einziehbaren USB-Anschluss bei USB-Sticks. Letztlich spielt auch die Haptik eine nicht unwesentliche Rolle. Der USB-Stick unterscheidet sich von einigen anderen Speichermedien dadurch, dass die Anschlussbuchsen sehr weitreichend genormt sind. Auch die technische Kompatibilität ist vergleichsweise kundenfreundlich.

Was ist in 100 Jahren?

Über die Dauerbelastbarkeit neuer Speichermedien kann man letztlich nur spekulieren. Der CD hat man anfänglich eine sehr lange Spieldauer und eine hohe mechanische Unempfindlichkeit attestiert. Der Kunde wurde schnell eines Besseren belehrt, aber die Industrie reagierte mit effektiven Korrektursystemen.
Aber Silberscheiben sind keine Felswand. Fällt die DVD beim Entnehmen aus dem DVD-Player auf den Boden und der Hund läuft darüber, so ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der Spielfilm von diesem Speichermedium nicht wieder abspielen lässt. Andererseits ist die Fortentwicklung der Computer und der Anwendungen so schnell, dass sich langlebige Speichermedien wie Felsen auch nicht lohnen.

 

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