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Tastaturen

Ratgeber Tastaturen – das wichtige PC-Eingabegerät zum Tippen

Auf dem Schreibtisch hat sich eine Tastatur schon längst den Spitzenplatz erobert: An präsenter Stelle stiehlt sie Stiften und Unterlagen die Show, drängt sich mit ihrem gewohnten Anblick (und ihrem dezenten Design) jedoch nicht in den Vordergrund. Für die Arbeit am Computer geht es nicht ohne die Tastatur – und um darauf tippen zu können, brauchen wir das Eingabegerät unbedingt in griffbereiter Nähe.

Was ist eine Tastatur, was kann ich mit ihr machen und wer braucht sie? Und seit wann gibt es die Keyboards eigentlich? Dieser Ratgeber hat Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Computer-Tastaturen. Als kleine Entscheidungshilfe stellen wir die unterschiedlichen Varianten und wesentlichen Ausführungsmerkmale übersichtlich dar. Darüber hinaus haben wir praktische Tipps zur effizienten Reinigung der Tastaturen und erläutern, welche Funktionen sich hinter den Sonder- und Funktionstasten verbergen.

Was ist eine Tastatur?

Dass wir am Computer E-Mails beantworten, Schriftstücke verfassen und Tabellen erstellen können, haben wir der Tastatur zu verdanken. Und was wären wir für die Programmierung, die Steuerung und die Befehlseingabe am PC ohne sie? Bei einer elektronischen Tastatur handelt es sich um ein Eingabegerät für den Computer, das Notebook und für andere elektronische Geräte.

Nach dem Vorbild einer Schreibmaschine besteht die flache, rechteckige Tastatur, im Englischen Keyboard genannt, aus einer ganzen Reihe von Tasten. Diese sind jeweils einem bestimmten Buchstaben, einer Ziffer, diversen Sonderzeichen und anderen Funktionen zugeordnet. Durch manuellen Tastendruck erfolgt die jeweilige Eingabe. Diese wird durch den Computer übersetzt und am PC-Bildschirm dann als Text oder Zahlenfolge sichtbar.

Welche Hauptfunktionen hat eine Tastatur?

Als Eingabegerät erledigen Sie mit einer Tastatur vielfältige Aufgaben wie folgt.

  • Texte und Kommunikation: Schreiben von E-Mails, Dokumenten und Social-Media-Posts
  • Eingabe von Daten: Erstellen von Tabellen, Kalkulationen und Grafiken
  • Surfen im Netz: Eingabe von Suchanfragen und Bestellungen, Ausfüllen von Formularen
  • Programmierung: Verfassen von Codes und Eingeben von Befehlen in verschiedenen Programmiersprachen
  • Gaming: Zocken, Navigieren und Steuern von Charakteren in Video- und Onlinespielen
  • Navigation: Befehlseingaben und Steuerungen durch Tastenkombinationen als Alternative zur Maus

Seit wann gibt es Tastaturen?

Im Gegensatz zu einem Monitor und zu einer Maus ist die Erfindung der Tastatur gar nicht so eng mit der des Computers verbunden. Die Tastatur kam bereits auf, als an Bits und Bytes lange noch nicht zu denken war. Tastaturen waren schließlich ein wesentlicher Bestandteil einer Schreibmaschine – die erste wurde im Jahre 1868 zum Patent angemeldet.

Mit dem Aufkommen der ersten Computer nutzte man zunächst die Lochkarten- und Lochstreifentechnologie. Erst in den 1970er-Jahren entdeckte man die Vorteile einer elektronischen Tastatur als praktisches Eingabegerät für den Computer. Die ersten Tastaturen für eine breitere Zielgruppe kamen in den 1980er-Jahren von der Firma IBM – klobige, beigefarbige Geräte mit einem deutlich hörbaren Anschlag, der dem einer Schreibmaschine nachempfunden war.

Wo werden Tastaturen genutzt?

Ohne eine Tastatur geht es nicht – zumindest für die Arbeit mit dem Computer. Das wichtige Eingabegerät ist dementsprechend sehr gefragt: Besonders häufig treffen wir Tastaturen in den Büros mitten auf dem Schreibtisch an. Aber auch im Einzelhandel, am Empfang, an der Rezeption, im Klassenraum, im Hörsaal und in vielen anderen Bereichen haben sie seit einigen Jahrzehnten ihren festen Platz gefunden. In industrieller Umgebung und an Produktionsanlagen gibt es spezielle Tastaturen, die teilweise sogar fest in den Anlagen verbaut sind.

Nicht mehr wegzudenken sind Tastaturen auch im privaten Bereich – beim Surfen im Internet erleichtern sie die Bedienung des Computers, aber auch für private Dokumentationen (zum Beispiel zum Erstellen von Texten und Bearbeiten von Fotos) sind Tastaturen praktisch. Eine wichtige Funktion erfüllen die Tastaturen als Ergänzung zur Maus darüber hinaus beim Gaming.

Welche Geräte kann ich an eine Tastatur anschließen?

Die Tastatur lässt sich für viele Geräte als wichtige Eingabehilfe nutzen. Standardmäßig vorgesehen ist sie für einen Desktop-PC. Aber auch Laptops und Notebooks lassen sich trotz ihrer bereits vorhandenen Tastatur um eine externe Tastatur entweder per Bluetooth oder mit einem USB-Kabel erweitern. Darüber hinaus ist der Anschluss einer Tastatur auch bei Geräten möglich, die üblicherweise „nur“ mit einer virtuellen Tastatur ausgestattet sind, wie Smartphones und Tablets (zum Beispiel Samsung Galaxy Tab, Lenovo Tab oder iPad). Darüber hinaus ist eine Verbindung auch mit Smart-TVs (unter anderem Xiaomi), mit Spielekonsolen und Mediaplayern (beispielsweise Amazon Fire TV und Apple TV) möglich.

Mit oder ohne Kabel: Welche Tastatur ist die bessere?

Eine wichtige Frage, die beim Kauf einer PC Tastatur Priorität haben sollte, betrifft die Verbindung zum Computer: Möchte ich diese mit einem Kabel herstellen oder bevorzuge ich eine kabellose Variante? Das sind die Unterschiede:

Tastaturen mit Kabel

Das Kabel ist mit der Tastatur fest verbunden. Der USB-Stecker dieses Kabels wird in den entsprechenden USB-Anschluss am Rechner gesteckt. Das ist auch bei laufendem Betrieb möglich. In aller Regel „findet“ das Gerät die Tastatur bei jedem Betriebssystem ohne eine separate Installation automatisch – die Tastatur ist direkt betriebsbereit.

Kabelgebundene Tastaturen punkten mit einer geringen Störanfälligkeit, die direkte Verbindung per Kabel ist vielmehr äußerst stabil. Da die Tastaturen dauerhaft mit Energie versorgt werden, erübrigt sich das Aufladen eines Akkus oder das Auswechseln von Batterien, was Zeit spart. Im direkten Vergleich zu kabellosen Varianten ist der Bewegungsradius bei diesen Tastaturen jedoch auf die Länge des Kabels begrenzt.

Tastaturen ohne Kabel

Bei den Wireless-Tastaturen läuft die Übertragung nicht per Wifi, sondern entweder über

  • Bluetooth
  • oder Funk (2,4-GHz-Funk)

Bei beiden, recht ähnlichen Technologien läuft die Übertragung der Signale für das Auge unsichtbar über hochfrequentierte, elektromagnetische Wellen. Um eine Verbindung herzustellen, ist bei den Funk-Tastaturen zusätzlich ein USB-Dongle notwendig. Dieser kleine Empfänger wird in einen USB-Anschluss am Computer gesteckt. Sofern der Computer Bluetooth-fähig ist, geht es bei einer Bluetooth-Tastatur auch ohne dieses Hilfsmittel. Bei den kabellosen Keyboards stellt sich die Verbindung beim Einschalten der Tastatur ebenfalls automatisch ohne Installation her.

Da die Wireless-Tastaturen nicht über ein integriertes Kabel mit Strom versorgt werden, benötigen sie einen anderen Energiespender. Sie besitzen daher entweder einen Akku, der sich über eine USB-Verbindung aufladen lässt, oder sie sind mit Batterien ausgestattet. Die Akku-Laufzeit ist in der Regel relativ lang und beträgt bei einem Akku (je nach Intensität der Nutzung) einige Wochen. Batterien halten aufgrund des geringen Energiebedarfs der Tastaturen teilweise auch ein Jahr oder sogar länger.

Der größte Vorteil der Tastaturen ohne Kabel liegt in ihrer hohen Flexibilität. Schließlich gibt es kein störendes Kabel, das im Weg ist. Dies macht auf dem Schreibtisch nicht nur einen aufgeräumten Eindruck, sondern sorgt auch für einen größeren Bewegungsspielraum. Das Keyboard auch mal auf den Schoß nehmen und sich entspannt zurücklehnen? Kein Problem. Die Reichweite beträgt mehrere Meter. Und bei Nichtgebrauch wird die kabellose Tastatur mit einem Handgriff einfach auf die Seite gelegt und so Platz auf dem Schreibtisch geschaffen. Insgesamt bieten kabellose Tastaturen eine stabile und weitestgehend störungsfreie Verbindung – das Risiko für Ruckler und Wackler ist im Vergleich zu den Kabeltastaturen jedoch etwas höher.

Mechanische oder Rubberdome-Tastatur: Welche Tastatur brauche ich?

Neben der Verbindung gibt es auch wesentliche Unterschiede im Hinblick auf die Funktionsweise. Unterschieden wird zwischen Rubberdome- und mechanischen Tastaturen wie folgt:

  • Rubberdome Tastatur
  • Wer am Arbeitsplatz eine Tastatur vor sich hat, der tippt mit größerer Wahrscheinlichkeit auf einem sogenannten Rubberdome-Modell. Dieses gilt heute als Standard-Tastatur für vielfältige Einsätze und ist in der Regel die günstigere Variante. Unter ihren Tasten befindet sich eine Membran, die vergleichbar mit einer Gummimatte mit kleinen Erhebungen auf Höhe der einzelnen Tasten ist. Bei jedem Tastendruck drückt sich diese Erhebung ein und gibt ein Kontaktsignal weiter.

    Rubberdome-Tastaturen arbeiten besonders leise und bieten nicht zuletzt aufgrund ihrer flachen Tasten ein angenehmes Tippgefühl. Die Abnutzungserscheinungen sind jedoch vergleichsweise hoch. Die Matten können mit der Zeit ausleiern, sodass dies das Tippen erschwert und einige Tasten nur noch schwer reagieren.

  • Mechanische Tastatur
  • Bei dieser klassischen Form einer Tastatur ist jede einzelne Taste mit einem Kunststoff- oder Metallgerüst und einer Feder ausgestattet. Der Anschlag der Taste ist deutlich härter und wird von einem typischen Klick-Geräusch begleitet. Anders als bei der Rubberdome-Tastatur wird das Signal bereits ausgelöst, wenn die Taste noch nicht vollständig gedrückt wird. Dank der Feder springt die Taste danach wieder in die Ausgangslage zurück.

    Mechanische Tastaturen punkten damit, dass sie sich ohne größeren Kraftaufwand bedienen lassen, sehr präzise arbeiten und daher besondere hohe Geschwindigkeiten beim Tippen erzielen. Vor allem bei Gamern ist diese Tastatur-Variante daher sehr beliebt. Darüber hinaus überzeugen mechanische Tastaturen mit ihrer hohen Belastbarkeit und in der Folge einer langen Lebensdauer.

Welche weiteren Unterscheidungsmerkmale gibt es?

Welche Rolle spielt die Optik und welche Designs gibt es? Ist es mir wichtig, möglichst gelenkschonend zu tippen? Und möchte ich die Tastatur auch mal unterwegs nutzen? Auch diese Fragen sind bei der Wahl des passenden Keyboards relevant. Um das passende Modell für den individuellen Bedarf zu finden, lohnt ein Blick auf folgende Aspekte beziehungsweise Ausführungsmerkmale:

  • die Anzahl der Tasten / die Größe
  • die Form / die Ergonomie
  • die Farbe
  • das Material
  • das Layout
  • Extras und Besonderheiten
Wie groß sind Tastaturen und wie viele Tasten haben sie?

Zwar gibt es im Hinblick auf die Abmessungen keine genormten Größen bei Tastaturen, tatsächlich haben sich aber gewisse Standards mit bestimmten Größentypen etabliert – die Anzahl der Tasten spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Man unterscheidet wie folgt:

  • Fullsize-Format (100 Prozent)
  • Diese Standardgröße mit 104 Tasten ist auf den meisten Schreibtischen im Büro oder Homeoffice zu finden. Diese Tastatur verfügt neben dem üblichen Buchstaben- und Ziffernfeld zusätzlich auf der rechten Seite über einen Nummernblock, über Funktionstasten (F1 bis F12) im oberen Bereich sowie Sondertasten (unter anderem mit Pfeiltasten) im Mittelfeld.

  • Kompakt-Format 1080 (100 Prozent)
  • Diese Tastatur-Größe besitzt ebenfalls 104 Tasten. Diese sind allerdings deutlich kompakter auf engerem Raum untergebracht. Dementsprechend sind die 1080-Tastaturen etwas weniger breit als die Standardvariante.

  • Tenkeyless (TKL)
  • Bei der TKL-Tastatur fehlt der Ziffernblock, sodass sie mit 87 Tasten genau 17 Tasten weniger als die Fullsize-Variante aufweist. Der Name „Tenkeyless“, wörtlich übersetzt mit „Zehn Tasten weniger“, ist daher etwas irreführend. TKL-Tastaturen sind ebenfalls weit verbreitet und für die tägliche Arbeit meist vollkommen ausreichend – vor allem dann, wenn hauptsächlich Texte geschrieben und nicht mit Zahlen jongliert wird. Durch ihre geringere Breite bieten sie mehr Platz für die Maus.

  • 75-Prozent-Tastatur
  • Mit dem 75-Prozent-Format wird es bei fehlendem Ziffernblock sowie Block für Sonderzeichen noch kompakter. Weit verbreitet ist diese Tastatur bei den Notebooks.

  • 65-Prozent-Tastatur
  • Bei dieser Variante fällt zusätzlich noch die obere Reihe für Funktionstasten weg, sodass die Tastaturen auch in ihrer Tiefe schrumpfen und sich besonders schlank präsentieren. Die Cursor-Pfeiltasten sind im alphanumerischen Bedienfeld untergebracht. Bei einer 60-Prozent-Tastatur fallen diese dann auch noch weg.

  • 40-Prozent-Tastatur
  • Kleiner und komprimierter geht es nicht. Bei der 40-Prozent-Tastatur fehlt zudem die Ziffernreihe. Sämtliche Zahlen und Sonderzeichen müssen über Codes eingegeben werden, sodass diese Variante eher selten zu finden ist.

Welche ergonomische Ausstattung besitzen die Tastaturen?

Die tagtägliche Tipperei an der Tastatur kann für die Hände, Arme und sogar die Schultern ganz schön anstrengend sein und Verspannungen und Schmerzen verursachen. Grund dafür ist unter anderem die unnatürliche Haltung, die Arme und Hände beim Tippen einnehmen. Vor allem für Vieltipper ist eine ergonomische Tastatur deshalb eine gute Option. Durch ihr spezielles Design verbessert sie die Arm- und Handhaltung und sorgt für eine spürbare Entlastung der Muskeln und Gelenke.

Ergonomische Tastaturen gibt es dabei in verschiedenen Ausführungen:

  • zwei Teile: Die Tastatur lässt sich bei Bedarf in der Mitte trennen. Die zwei einzelnen Teile lassen sich dann in einem variablen Abstand zueinander platzieren.
  • geschwungenes Design: Die Tastatur ist konvex geformt. Die Buchstaben sind in der Mitte geteilt und jeweils nach rechts beziehungsweise links nach außen gedreht.
  • nach hinten abfallend: Die Tastatur ist im hinteren Bereich niedriger als im vorderen. Alternativ erfüllen auch sehr flache Tastaturen ergonomische Ansprüche.
  • integrierte Handballenauflage: Diese Polsterung erstreckt sich über die gesamte Längsseite der Tastatur. Beim Schreiben werden die Handgelenke automatisch darauf abgelegt.
  • konzipiert für Linkshänder: Der Nummernblock ist auf der linken Seite angebracht.
In welchen Farben und Designs erhalte ich die Tastaturen?

Wenn es um die Farbe geht, drängen sich Tastaturen nicht unbedingt in den Vordergrund. Vielmehr zeigen sie sich häufig eher schlicht und zurückhaltend vornehmlich in Schwarz, aber auch in Weiß, Grau oder Silberfarben. Die Ausnahme sind Gaming-Tastaturen: Diese haben auch mal verschiedenfarbige Tasten oder gar eine Beleuchtung und zeigen sich gerne als Eyecatcher.

Aus welchem Material werden die Tastaturen hergestellt?

Tastaturen bestehen üblicherweise aus stabilem und unempfindlichem Kunststoff – für die übliche Nutzung im Büro ist dieses Material ideal. Hochwertiger sind dagegen Varianten aus Aluminium und Edelstahl: Da sie besonders robust sind, findet man sie gerne bei erschwerten Einsatzbedingungen – wenn sie beispielsweise hoher Wärme oder Kälte ausgesetzt sind oder die Gefahr für Beschädigungen und Vandalismus hoch ist. Darüber hinaus gibt es auch desinfizierbare Tastaturen: Bei diesen ist das Kunststoff-Gerüst mit einer Schicht aus Silikon oder Glas ummantelt, sodass sich die Reinigung als besonders einfach erweist.

Welches Tasten-Layouts gibt es bei Tastaturen?

Das Layout beschreibt die Anordnung der Buchstaben auf dem Tastenfeld der Tastatur. Man unterscheidet bei den am weitesten verbreiteten Layouts wie folgt:

  • QWERTZ: Hierbei handelt es sich um das in Deutschland gängige Layout für die Tastenbelegung. Die Abkürzung bezieht sich auf die ersten sechs Buchstaben in der oberen Reihe der Tastatur.
  • QWERTY: Diese englische Tastaturbelegung ist weltweit am bekanntesten. Bei dieser sind die Buchstaben Y und Z vertauscht. Es fehlen zudem die Tasten für die Umlaute (ä, ü, ö) sowie das ß. Darüber hinaus gibt es keine Taste für unten gesetzte Anführungszeichen.
  • AZERTY: Dieses für die französische Sprache ausgelegte Layout weist eine Reihe an Unterschieden zum deutschen Format auf. So sind mehrere Buchstaben vertauscht und die Ziffern lediglich über die Umschalttaste erreichbar. Es gibt keine Umlaute, dafür sind die Sonderzeichen é, è, ç, â auf der Tastatur vorhanden.
Welche Extras und besondere Funktionen können die Tastaturen bieten?

Wer sich nicht mit einem Standardmodell zufriedengibt und sich eine Tastatur außer der Reihe wünscht, ist mit folgenden Extras gut beraten:

  • eine Beleuchtung: Die Tasten sind im Hintergrund beleuchtet, teilweise umgibt auch eine Lichtleiste die Tastatur. Diese Zusatzfunktion macht optisch einiges her: Gleichzeitig bietet sie den Vorteil, dass die Tasten selbst bei Dunkelheit noch gut erkennbar sind. In der Regel handelt es sich um eine sogenannte Rot-Grün-Blau-Beleuchtung (RGB-Beleuchtung), bei der kleine LEDs die dunkle Tastatur erhellen.
  • Zusatztasten: Zu den Tasten, die üblicherweise nicht auf einer Tastatur vorhanden sind, gehören die Multimediatasten. Mit ihnen lassen sich Multimedia-Anwendungen wie Filme, Videos und Musik zum Beispiel im Hinblick auf die Lautstärke steuern. Darüber hinaus gibt es Makrotasten, mit denen sich individuelle Befehle festlegen lassen. Diese auch als Gaming-Tasten bezeichneten Tasten sind vor allem für Gamer interessant, um sich bei Spielen Vorteile zu verschaffen.
  • ein Touchpad: Einige Tastaturen haben anstelle eines Nummernblocks ein Touchpad. Üblich ist dieses zum Beispiel bei Notebooks. Aber auch bei Tastaturen für Multimedia-Anwendungen und bei desinfizierbaren Tastaturen findet man Touchpads, die die Maus ersetzen und mit den Fingern bedient werden.

Wie reinige ich eine Tastatur?

Dass eine Tastatur ein Herd für Bakterien und Viren ist – übertragen durch die ständigen Kontakte der Hände und Finger – dürfte nicht weiter verwundern. Hinzu kommt der präsente Platz auf dem Schreibtisch, der ebenfalls dazu beiträgt, dass Schmutz, Staub und Co. fast magisch angezogen werden. Eine regelmäßige Reinigung ist daher bei einer Tastatur unerlässlich.

Vergleichbar mit der Reinigung von WC und Waschbecken ist die der Tastatur als empfindliches elektronisches Gerät mit ihren vielen kleinen Zwischenräumen jedoch nicht. Dies sind einige Tipps, um die Tastatur effektiv von Schmutz und Bakterien zu befreien:

  • Um ungewollte Eingaben oder Schäden am System zu vermeiden, trennen Sie das Tastaturkabel zunächst vom Computer oder schalten das Gerät aus.
  • Zum Entfernen von grobem Schmutz und Krümeln dreht man die Tastatur auf den Kopf und schüttelt sie kräftig aus.
  • Mit Druckluftspray entfernen Sie dann wirklich alle Rückstände aus den meist sehr engen Zwischenräumen der Tastatur.
  • Alternativ besteht auch die Möglichkeit, kleine Zettel mit Klebestreifen durch die Zwischenräume zu ziehen oder Wattestäbchen und Zahnstocher zu verwenden.
  • Ein feuchtes Mikrofasertuch reinigt dann die Oberflächen der Tasten. Mit etwas Glasreiniger lassen sich zudem die Fettflecken gut entfernen.
  • Ab und an lohnt dann das Komplettprogramm: Dafür werden sämtliche Tasten von der Tastatur entfernt. Während die Tasten jetzt gründlich zum Beispiel im Geschirrspüler gereinigt werden, lässt sich der Schmutz auf dem blanken Keyboard einfach wegwischen. Achtung: Vergewissern Sie sich vorab, ob die Tasten bei Ihrer Tastatur zum Entfernen ausgelegt sind.

Welche Funktionen haben die Sonder- und Funktionstasten?

Viele Tastaturen verfügen über Sonder- und Funktionstasten. Im Gegensatz zu den Ziffern und Buchstaben sind sie jedoch nicht immer selbsterklärend. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt:

Die Funktionstasten sind auf vielen Tastaturen in der oberen Reihe zu finden. Insgesamt zwölf dieser sogenannten F-Tasten gibt es. Wer sie anklickt, führt jeweils einen Befehl aus, der den Nutzern die Anwendung erleichtern soll. Damit dies gelingt, muss man zunächst wissen, was sich hinter F1 bis F12 verbirgt:

Taste Funktion
F1 öffnet das jeweilige Hilfe-Programm
F2 ermöglicht das Umbenennen von Ordnern und Dateien
F3 öffnet die jeweilige Suchleiste
F4 wiederholt den letzten Vorgang
F5 lädt die Seite neu (im Browser), öffnet das Suchen-und-Ersetzen-Feld (Office)
F6 wechselt zwischen Adress- und Lesezeichenleiste (im Browser)
F7 öffnet den Editor (Word)
F8 fährt Windows im abgesicherten Modus hoch
F9 fügt geschweifte Klammern ein (Office)
F10 führt zur Menüleiste (im Browser)
F11 öffnet den Vollbildmodus (im Browser)
F12 öffnet Speicher-Optionen (in Office-Programmen)

Die Sondertasten befinden sich rechts vom Buchstabenfeld und (falls vorhanden) links des Nummernblocks. Mit dem Anklicken führen Sie dabei folgende Befehle aus:

Taste Funktion
Druck macht einen Screenshot
Rollen ermöglicht das Scrollen mit den Pfeiltasten (in Excel)
Pause heute in der Regel funktionslos
Einfg überschreibt bestehenden Text
Entf löscht Markierungen sowie die Zeichen links des Cursors
Pos 1 / Ende fährt direkt zum Anfang / Ende des Dokuments oder der Webseite
Bild auf / Bild ab springt exakt eine Bildschirmgröße nach oben / nach unten

Effizient und gelenkschonend tippen: Worauf ist zu achten?

Die Arbeit am Bildschirm und damit verbunden an der Tastatur nimmt bei vielen Menschen sowohl bei der Arbeit als auch im privaten Bereich viel Zeit in Anspruch. Damit das Tippen einerseits möglichst schnell und effizient im wahrsten Wortsinn von der Hand geht und die körperliche Belastung andererseits nicht zu hoch ist, sind folgende Tipps hilfreich:

  • Das Zehn-Finger-Schreibsystem sollte für alle Personen, die täglich mit der Tastatur schreiben, ein absolutes Muss sein. Einmal gelernt sorgt es dafür, dass wir deutlich schneller tippen können.
  • Mithilfe des gelernten Systems schaffen wir es irgendwann sogar, „blind“ zu schreiben. Dies sorgt nicht nur für eine hohe Effektivität, sondern schont auch unsere Nackenmuskulatur, wenn wir den Blick nicht mehr nach unten richten müssen.
  • Regelmäßige Pausen sorgen für eine Entlastung der Muskeln und der Gelenke. Bestenfalls bauen Sie auch immer mal Dehnübungen für die Hände und Finger ein.
  • Auch die Sitzhöhe spielt beim Tippen eine wichtige Rolle: Positionieren Sie den Stuhl so, dass Ober- und Unterarme beim Schreiben einen rechten Winkel bilden.
  • Die Verwendung einer ergonomischen Tastatur trägt dazu bei, Verspannungen zu vermeiden.
  • Die Tastatur sollte ein möglichst angenehmes Schreibgefühl im Hinblick auf den Druckpunkt und die Lautstärke beim Tippen bieten. Hier entscheidet das persönliche Empfinden.


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