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Schreibmaschinen

 

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Für besondere Aufgaben

Vor allem durch den Boom der mobilen Rechner wurden Schreibmaschinen fast vollständig vom Markt verdrängt. Ein Notebook kann vieles mehr und praktisch alles besser. Aber es gibt noch ein paar kleine Nischen, wo Schreibmaschinen unersetzlich oder die optimalere Wahl sind. Das gilt etwa, wenn Formulare ausgefüllt werden sollen. Dies funktioniert mit einer Schreibmaschine einfacher als mit dem Computer, bei dem das Formular zunächst eingescannt werden muss. Dieser Aufwand lohnt sich aber nicht bei Formularen, die extrem selten im Gebrauch sind. Ein anderes Beispiel sind ältere Archivsysteme. Da wären etwa Grundbucheinträge zu nennen, die gelegentlich sogar noch per Hand erledigt werden, sofern die Grundbücher noch nicht alle digitalisiert wurden. In der Nachfolge der Grundbücher, die per Hand geführt wurden, kamen Schreibmaschinen zum Einsatz. Hier ist noch ein wesentlicher Vorteil der Schreibmaschine zu sehen: Sie ist eben nicht mit anderen Systemen vernetzt, was eine besonders sichere Form des Datenschutzes realisiert.

Autoren

Ein wichtiger Kundenstamm sind auch Autoren, die gewohnt sind, an der Schreibmaschine zu texten. Zwar konnte sich auch hier der Laptop etablieren, weil er zumindest formal eine abgeschlossenere und zugleich mobilere Einheit bildet als etwa ein Arbeitsplatz-PC. Aber es gibt nach wie vor Schriftsteller, die es schätzen, wenn sie durch nichts vom Schreiben abgelenkt werden. Die Tippgeräusche der Schreibmaschine sind da manchmal wie rhythmische Hintergrundmusik und unterscheiden sich wesentlich von den typischen Störelementen, die ein modernes Betriebssystem auf das Display vom Computer projiziert. Auch Firmenchefs wünschten sich manchmal, die Arbeitsplatz-PCs böten keine permanente Ablenkung durch Internet usw.

Die Geschichte der Schreibmaschine

Zweifelsohne ist die Geschichte der Schreibmaschine nach wie vor aktuell und findet sich auf den meisten Tastaturen fast wie eingemeißelt. Denn die Aufteilung der Buchstaben folgt dem Prinzip der mechanischen Hebelmaschinen. Dabei ging es allein darum, dass sich die Typen nicht beim Schreiben in die Quere kommen. Bis heute spricht man von der QWERT-Tastatur, womit die ersten Buchstaben oben links auf dem Manual gemeint sind. Die Geschichte der Schreibmaschinen reicht aber viel weiter zurück. Henry Mill hat bereits 1714 ein Patent erteilt bekommen, in dem die Schreibmaschine beschrieben wurde. Ob sein Patent je zu einer realen Maschine geführt hat, ist unbekannt. Ebenso fehlen weitere technische Details. Aber Mill beschrieb einige Aspekte, die bis heute für die Schreibmaschine Gültigkeit haben. Sein Patent definiert die technische Möglichkeit, "Buchstaben fortschreitend einen nach dem anderen wie beim Schreiben zu drucken, und zwar so klar und genau, dass man sie vom Buchstabendruck nicht unterscheiden kann" (zitiert nach Werner von Eye). Mill fügte noch an, dass das Ergebnis nachhaltig ins Papier gedruckt würde. Das Problem sollte erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelöst werden. Für Mill und für viele Anwender der Schreibmaschinen bis heute war und ist es eine besondere Qualität, dass die Schrift sehr lange lesbar ist. Ausgeschlossen wurde dabei aber die Korrekturfähigkeit. Letztlich konnte erst der Computer mit dem Zwischenspeichern eine Korrekturmöglichkeit schaffen, die auf dem Papier nicht zu erkennen war. Korrekturbänder aus den 1970er Jahren waren allerdings schon sehr dicht an der optimalen Korrektur.

Die Schreibmaschine, das wird hier deutlich, war das Druckhaus fürs kleine Büro. Hier konnten professionelle Drucke auf engstem Raum erzeugt werden. Die Druckbuchstaben boten den Vorteil, bei einer relativ hohen Schreibgeschwindigkeit immer gleichmäßig lesbar zu sein. Natürlich werden Farbbänder für viele Schreibmaschinen immer noch geliefert.

 

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