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Aktenvernichter

 

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Unwiederbringlich vernichten

In jedes Büro gehört ein Reißwolf. Auch wenn manche Aktenvernichter ein wenig betriebsames Leben führen, es gibt immer wieder Papier, auf dem Dinge stehen, die niemanden mehr etwas angehen. Alte Akten, Unterlagen, Kontoauszüge usw. liefern – ungeschreddert – zu viele Informationen, die für fremde Augen nicht bestimmt sind. Der Papierwolf oder auch Büro-Schredder sorgt dafür, dass nichts mehr lesbar ist. Einfache Aktenvernichter zerschneiden das Papier nur in eine Richtung (Streifenschnitt). Dann erhält man als Abfall Längsstreifen. Wer sich viel Mühe gibt, könnte daraus wieder einen Text zusammensetzen. So einfach, wie es in manchen Krimis dargestellt wird, ist das in der Regel nicht. Aber manche Unterlagen zeichnen sich etwa durch ein anderes Papier oder einen besonderen Aufdruck auf der Rückseite aus. Das würde das Puzzeln vereinfachen. Bessere Aktenvernichter sorgen auch für Querschnitte, sodass praktisch Konfetti entsteht. Diese Technik wird Kreuzschnitt bzw. Partikelschnitt genannt; manche dieser Aktenvernichter sind mit der englischen Bezeichnung Cross-Cut versehen. Aber auch einfache Aktenvernichter leisten gute Arbeit. Das kann ergänzt werden durch die korrekte Entsorgung des Papierschnitts.

Ein kleiner Ausschnitt der Geschichte

Die Vorläufer der modernen elektrischen Aktenvernichter sind sogenannte Feuerkörbe. Akten, die nicht in falsche Hände geraten sollten, wurden in einem extra dafür vorgesehenen Feuerkorb verbrannt. Zweifelsohne war diese Tätigkeit auch mit Gefahren verbunden. Zudem hat selbst der klassische Kamin, der in so manchen Fernsehklassikern für die Verbrennung wichtiger Beweismittel herhalten musste, seine Arbeit oft nicht zuverlässig erledigt. Heute können Forensiker aus kleinen, verkohlten Papierresten noch jede Menge Informationen gewinnen.

Handhabung, Feuergefahr und Rauchentwicklung sorgten dafür, dass die elektrischen Aktenvernichter sehr schnell die Feuerkörbe ablösten. Scheren sind übrigens kein Ersatz für Aktenvernichter. Beim Zerschneiden mit einer Schere bleiben zum einen meist breitere Streifen, sodass Zahlen (Kontonummern!) erhalten bleiben und die Schnitte sind markanter, was ein einfacheres Puzzeln ermöglichen würde. Eine neue Aufgabe übernehmen die CD-Shredder, die ebenfalls Akten sowie elektronische Daten löschen. Der Löschvorgang per Software ist bei Weitem nicht so sicher wie der Aktenvernichter.

Akten vernichten und Wissen bewahren

Die Notwendigkeit eines Aktenvernichters in einem Büro mag ein wenig überraschen, wenn man sich gedanklich in die Tiefe des modernen Informationszeitalters wagt. Diverse Nachrichten zeigen immer wieder, dass auf der einen Seite Aktenvernichter offensichtlich sehr effektive und gefährliche Geräte sind und auf der anderen Seite auch eine Sisyphusarbeit zu leisten scheinen. Es versetzt immer wieder in Erstaunen, wie häufig Unterlagen über angeblich sehr geheime (politische oder militärische) Operationen auftauchen, obwohl die Vernichtung der Unterlagen schon proklamiert wurde. Zweifelsohne ist nicht zu sehen, dass Informationen nicht mehr nur in der Erinnerung und auf Papier gespeichert werden, sondern auch in technischen Geräten des Computerzeitalters sowie im Internet. Zugänge zu diesen kleinen und großen, ja globalen Speichermedien gibt es viele. Gelangen Informationen erst mal in die Fänge der Software oder des WWW, so kann ein Aktenvernichter oft wenig anrichten.

Andererseits muss man feststellen, dass noch nie so viel Wissen verloren gegangen ist, wie in den letzten 50 Jahren, also in jenem Zeitalter der Information. Während man Inschriften in Höhlen entziffern kann, die mehrere 10.000 Jahre alt sind, ist nicht mehr jede Datei aus den 1970er Jahren lesbar. Auch das Alltagswissen scheint von einem kulturellen Aktenvernichter bedroht zu sein. Für die einfache Wundversorgung suchen viele Menschen heute schon den Arzt auf, weil sie sich nicht sicher sind, ob sie das Richtige machen. Und mit den Jahren sind sie nicht mehr fähig, auf solche Banalitäten selbst zu reagieren. Dann muss man hoffen, dass im Verbandskasten das Erste-Hilfe-Buch noch vorhanden und nicht schon dem Aktenvernichter zum Opfer gefallen ist.

 

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