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Seife


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Palmolive Flüssigseife »Naturals - Creme«
feuchtigkeitsspendend mit Mandelmilch, besonders für empfindliche Haut geeignet, Inhalt pro Pack: 300 ml
Palmolive
Bestell-Nr. INT-49755

ab 1,72 
pro Stück (ab 3 Stück)

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Grundpreis-Information (zzgl. MwSt.):
ab 1 Stück, 1l = 6,40 €
ab 3 Stück, 1l = 5,73 €
Menge: 
Palmolive Seife »Moisture Care«
mit Olivenextrakt, für empfindliche Haut geeignet, Inhalt pro Pack: 90 g
Palmolive
Bestell-Nr. INT-12901

ab 0,59 
pro Stück (ab 3 Stück)

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Grundpreis-Information (zzgl. MwSt.):
ab 1 Stück, 100g = 0,77 €
ab 3 Stück, 100g = 0,66 €
Menge: 
Flüssigseife
für Seifenspender zum Nachfüllen, mild, ph-neutral, hautfreundlich, mit dezentem Duft und Perlglanzeffekt, enthält rückfettende Substanzen, Farbe: rosa, Inhalt pro Pack: 10 l
 
Bestell-Nr. INT-289018

19,49 
pro Stück

Grundpreis-Information (zzgl. MwSt.):
1l = 1,95 €
Menge: 
Fa Duschgel »Joghurt & Aloe Vera«
pflegende Duschcreme, mit Joghurt-Proteinen, Inhalt: 250 ml
Fa
Bestell-Nr. INT-289258

1,99 
pro Stück

Grundpreis-Information (zzgl. MwSt.):
100ml = 0,80 €
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Effektives Reinigungsmittel mit langer Tradition

Schon die Sumerer kannten sich mit der Herstellung von Seife aus Pflanzenasche und Ölen aus. Allerdings wurde die Rezeptur für Seife vermutlich mehr für religiöse und medizinische Zwecke genutzt, der Gebrauchswert für den Alltag als Reinigungsmittel wurde wohl erst später durch die Ägypter und Griechen erkannt. Diese hatten die Anleitung für die Herstellung dieser chemischen Verbindung übernommen. Auch in der Bibel finden sich Hinweise auf die Herstellung von Seife aus Fetten und Kaliumsalzen. Heute gibt es eine solche Vielfalt an Seifen und seifenähnlichen Produkten, dass die Übersicht kaum noch möglich ist. Von

  • Kernseife über
  • Schmierseife,
  • Feinseife,
  • Papierseife,
  • Rasierseife und
  • Benzinseife zu
  • Gallseife

wären nur einige Varianten aufgelistet. Der Zweck von Seife ist aber grundsätzlich derselbe: Verschmutzungen sollen von einem irgendwie gearteten Untergrund entfernt werden, ohne dass dieser Schaden erleidet. Der Seifenspender am Handwaschbecken enthält in der Regel hochwertige Feinseife, die oft auch noch hautpflegende Anteile enthält. Für ganz hartnäckigen Schmutz benötigt man jedoch meist stärkere Seifen.

Aus der Sicht des Chemikers sind Seifen Natriumsalze und Kaliumsalze von Fettsäuren. Seifen werden nicht nur pur verwendet, sondern sind auch wichtiger Bestandteil in vielen Reinigungsmitteln. Dazu gehören auch Mittel der Körperhygiene. Ferner können Seifen für viele Arten von Oberflächenbehandlung und Oberflächenreinigung eingesetzt werden. Aus Waschmitteln für Textilien sind sie dagegen weitgehend verschwunden. Bei härterem Wasser kommt es zur Bildung von Calciumsalzen und Magnesiumsalze, auch Kalkseifen genannt. Sie sind unlöslich.

Neutral und hautfreundlich

Manche Seifen sind aufwändig mit Aromen und Duftnoten veredelt. Sie ersparen teilweise sogar die Verwendung von Duftspray, weil sie selbst eine feine Brise versprühen. Allerdings sollte man es sowohl mit dem einen als auch mit dem anderen nicht zu arg treiben, denn auch Duftmixallergien kommen vor. Immer noch wenig bekannt sind besondere Nutzungsmöglichkeiten von Seife. Mit Kernseife lassen sich beispielsweise sehr vielfältige Reinigungsaufgaben lösen und sie kann sogar als Waschmittel verwendet werden. Eine andere Alternative zu dieser Seife als Waschmittel ist dann beispielsweise die Verwendung von Waschnüssen, wie sie in der Natur vorkommen.

Man hätte die Bibel lesen sollen

Bis ins 16. Jahrhundert war der Besuch eines Badehauses eine alltägliche Angelegenheit. Badehäuser waren eine Mischung aus Freibad und Sauna, um es mal mit modernen Begriffen zu verdeutlichen. Badehäuser waren aber auch beliebte Treffpunkte. Die Trennung der Geschlechter war üblich aber nicht unbedingt verpflichtend. Hier war natürlich auch Seife ein wesentlicher Gebrauchsgegenstand. Bader haben die Häuser betrieben und bei Bedarf auch in Sachen Rasur und Haareschneiden, Zähneziehen und Aderlass usw. durchgeführt. Den Abgesang der Badehäuser leitete die Holzknappheit im 15. Jahrhundert ein. Holz war notwendig, um Räumlichkeiten und Wasser bei angenehmer Temperatur zu halten. Der Todesstoß kam aber durch Pest und Syphilis. Die allgemeine Unwissenheit über die tatsächlichen Ursachen führte zu diversen Erscheinungen wie auch dem Eindämmen der Körperreinigung in Form des Badens. Man glaubte, dass beim Baden der Körper erst recht für die Krankheiten geöffnet wurde. Obwohl schon von Jesaja und seinem Gebrauch von Seifen in der Bibel berichtet wurde, galt das Baden plötzlich als eine Ursache für die Tod bringenden Krankheiten. Wasser und Luft sollten gefährlich für den Körper sein. Hier half nur Kleidung, um den Körper trocken zu reinigen. Mit Puder wurde der Körper zudem verschlossen. Bis etwa um 1800 wurden fast alle Badehäuser geschlossen. König Ludwig XIV leitete bereits im 17. Jahrhundert die Gegenoffensive ein, indem er sich Seifensieder an den Hof holte. Für die Kultur des Badehauses kam dies schon zu spät, für die Seife begann ein neuer Siegeszug.


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