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Heißkleber


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  Produktbeschreibung Preis
Pattex Nachfüll-Sticks
für Klebepistole, Farbe: transparent, Inhalt pro Pack: 10 Stück (200g)
Pattex
Bestell-Nr. INT-278807

5,29 
pro Pack

  Menge: 
Pattex Klebepistole
zum Fixieren, Montieren, Reparieren, kein Nachtropfen, Klebe nach 2 Minuten fest, Lieferung inkl. 6 Klebesticks transparent inkl. Haar-Shampoo »Syoss Shampoo«, für feines, kraftloses Haar, 0% Silikone, mit 48h Volumen Formel, Inhalt: 500 ml
Pattex
Bestell-Nr. INT-289678
-30% ggü. Einzelkauf

9,99 
pro Set

  Menge: 
Pattex Klebepistole
zum Fixieren, Montieren, Reparieren, kein Nachtropfen, Klebe nach 2 Minuten fest, Lieferung inkl. 6 Klebesticks transparent
Pattex
Bestell-Nr. INT-278806

10,79 
pro Pack

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Seit grauer Vorzeit bewährt

Das Prinzip des Heißklebers war im weitesten Sinne bereits bei den Neandertalern vor rund 50.000 Jahren bekannt. Damals verwendete man Birkenpech. Damit konnte Stein und Holz, etwa für Werkzeug oder Waffen, verwendet werden. Ein Grundelement vieler Klebstoffe war hier bereits gefunden: Für die Prozesse des Klebens wurde der Klebstoff, also dessen Aggregatzustand, verändert (erwärmt bzw. erhitzt; mit Wasser versetzt). Zum Aushärten mussten Materialien und Klebstoff in Ruhe gelassen werden bzw. abkühlen. Dann war die Dauerbelastbarkeit dieses frühzeitlichen Heißklebers enorm. Heute geht das alles bequem mit der Klebepistole. Für die Adhäsion, also den Klebeprozess, wird der ansonsten feste Stoff erhitzt. Der Heißkleber kann nun zielgenau angebracht werden. Sofort setzt die Kühlung durch die Luft ein und der Klebstoff nimmt seine Rolle als Bindemittel ein (Kohäsion). Die Verwendung von Heißkleber mittels Klebepistole ist beispielsweise ideal, wenn etwas abgedichtet werden muss. Im Büroalltag passiert dies eher seltener, aber zahlreiche Gelegenheiten empfehlen die Lagerung von Heißkleber. So lassen sich sogar manche Haushaltsgeräte wie ein Eimer mit Heißkleber abdichten.

In der Fachsprache nennt man Heißkleber Schmelz Klebstoff; auch die Begriffe Heißklebestoffe oder Heißleim (in der Schweiz) sind bekannt. Die Veränderung des Aggregatszustandes ist ein entscheidender Aspekt beim Heißkleber. Im Zustand der Vorratshaltung ist Heißkleber praktisch ohne klebende Wirkung. Auch nach der Anwendung und nach dem Abkühlen ist der Heißkleber seiner klebenden Wirkung beraubt . Dafür verantwortlich sind die Inhaltsstoffe. Verwendet werden beispielsweise Polyamide, deren Applikationstemperatur bei gut 200 °C liegt. Es gibt aber auch Heißkleber auf der Basis anderer Stoffe, die bereits bei 130 °C zum Klebstoff werden. Weitere Inhaltsstoffe der Heißkleber sind etwa Harz und Wachs, Stabilisatoren und Nukleierungsmittel. Beim Einsatz könnte man Heißkleber auch zwischen zwei Flächen positionieren und dann erst erwärmen bzw. erhitzen. Dass der Heißkleber im kalten Zustand in nicht klebender Form vorliegt, erleichtert den Umgang zum Beispiel bei mobilen Einsätzen.

Kleber und ihre Verarbeitung

Am Beispiel vom Heißkleber wird deutlich, dass es bei Klebern nicht allein um die Klebekraft und ihre Anwendbarkeit bei verschiedenen Materialien geht, sondern auch um die Art, wie der Klebstoff aufgetragen werden kann oder muss. Der Pritt-Stift beispielsweise zeigt sich ideal für das Aufeinanderkleben glatter Flächen. Zwei Blatt Papier können sauber eingestrichen und verklebt werden. Gelartiger Kleber muss erst noch verteilt werden, sonst ergeben sich Klebstoffblasen. Heißkleber kann dagegen gut an langen Rändern oder in Fugen genutzt werden. Selbst Geschenkpapiere sind hier nicht ganz auszunehmen. Mit der Klebepistole kann der Heißkleber gleichmäßig dünn aufgetragen werden.

Praktischer Nutzwert

Der Vorteil des Heißklebers ist zugleich auch ein praktischer Nachteil: Für die erfolgreiche Verwendung ist ein Gerät notwendig, das die Heißkleber flüssig macht. An das Gerät werden noch mehr Anforderungen gestellt, denn man könnte zwar den Heißkleber auch auf einer Herdplatte oder auf dem Grill erhitzen. Das würde aber die weitere Verarbeitung des Heißklebers unnötig erschweren. Etabliert hat sich die Zusammenarbeit zwischen einer Klebepistole und dem Heißkleber, der in Sticks geliefert wird. Alternativ werden diese Sticks auch als Stangen bezeichnet. Eine interessante Besonderheit beim Heißkleber ist die Möglichkeit, dass die Heißklebestangen in verschiedenen Farben angeboten werden. Vielfach bleibt bei der Verwendung von Klebeband eine transparente, leicht milchige Masse zurück. Diese Klebeschicht bringt einige Nachteile mit sich:

  • Die Klebeschicht eines Klebers kann bei präzisen Objekten die Maße verändern.
  • Die sichtbare Klebeschicht zeigt an, dass hier geklebt wurde.
  • Der Kleber zerstört ob seiner Offensichtlichkeit das Gesamtbild des Werkes.

Mit Heißkleber in verschiedenen Farben kann die Klebeschicht auch optisch Teil des Objektes werden.


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