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Disketten 3,5 Zoll


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Imation 3,5-Zoll-Disketten
Speicherkapazität: 1,44 MB, Formatierung: DOS/IBM, Kunststoff-Shutter, Inhalt pro Pack: 10 Stück
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OTTO Office 3,5-Zoll-Disketten DS/HD
Speicherkapazität: 1,44 MB, Formatierung: DOS, Kunststoff-Shutter, Inhalt pro Pack: 50 Stück
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Die wabbelige Scheibe und ihre Nachfolger

Zu Beginn der Geschichte der Diskette stand die 8 Zoll große Scheibe, die IBM 1969 für das System 370 auf den Markt brachte. Per Diskette wurden den Anwendern neue Produkte von IBM geliefert, beschreibbar war dieses Format nicht. Zu dieser Zeit waren Lochkarten und Lochstreifen sowie die Magnetbänder üblich. Die 8 Zoll Diskette von IBM wies aber bereits den Weg hin zu Platz sparenden Systemen. Es sollte noch eine Dekade dauern, bis Teac, unter Hi-Fi-Enthusiasten sehr gut bekannt, die 5,25 Zoll Diskette zur Marktreife entwickelte – ein Format, dass viele Jahre Standard war und erst in den 1980er Jahren von den 3,5 Zoll Disketten abgelöst wurde. Die 5,25 Zoll Diskette greift von ihrer Form her den Namen Floppy Disc auch in Sachen Gehäuse auf, während die späteren 3,5‘‘Disketten erheblich stabiler waren. Heutige Computer sind nur noch extrem selten mit einem Laufwerk für Disketten ausgerüstet. Die Zip-Diskette bzw. das Zip-Laufwerk konnte sich fast ausschließlich im Profibereich etablieren.
Dem weiteren Erfolg der Diskette, etwa der 3,5-Zöller, standen vor allem drei Nachteile im Weg:

  • Die Speicherkapazität konnte für den zunehmenden Speicherbedarf nicht mehr ausreichend vergrößert werden. Die Diskette begann als 200 mm (8 Zoll) Format mit mindestens 80 KB und erreichte als 3,5 Zoll ED 3250 KB (= 3,25 MB; zum Vergleich: Der USB-Stick kam 2000 mit 8 MB auf den Markt und erreicht inzwischen 1 TB). Für professionelle Bereiche gibt es allerdings Formate, die gelegentlich auch als Diskette bezeichnet werden und eher ein Zwischending zwischen Diskette und Wechselfestplatte darstellen. Selbst Texte, die mit einigen Verzierungen bedacht wurden, grenzten die Kapazitäten erheblich ein. Zudem war es nicht einfach, mit der Diskette aufwändige Programme zu transportieren. Auch wenn es Anwendungen gab, die auf 3, 6 oder auch 20 Disketten verteilt waren, zeigte sich hier keine ausgeprägte Bedienfreundlichkeit.
  • Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Diskette hielt mit der Entwicklung nicht mehr mit. Je mehr die Datenmengen zunehmen, die verarbeitet werden sollen, desto schneller muss auch gelesen bzw. geschrieben werden. Sonst dauert der Zugriff auf die gespeicherten Daten zu lange und überfordert den Prozessor.
  • Die Diskette war nicht frei von mechanischem Abrieb. Das bedeutete in der Praxis, dass die Diskette bei vielfachem Gebrauch von allein alterte und mit der Zeit nicht mehr genutzt werden konnte. Als Datensicherung war dies keine rosige Zukunft.

Seltene Kombinationen

Laptops nutzten in den 1990er Jahren ebenfalls die Diskette für den Datentransport. Allerdings ist die Kombination Notebook – Diskette schon vergleichsweise selten, denn Notebooks waren vor der Jahrtausendwende noch enorm teuer und unpraktisch. Mit Einsetzen des großen Laptop-Booms auf dem Massenmarkt hatten sich bereits CD und DVD etabliert – für die Diskette blieb dann schnell kein Platz mehr im knappen Gehäuse eines Mobilrechners. In wenigen Fällen hat es sogar Schreibmaschinen und Keyboards (elektronische Tasteninstrumente) mit Diskettenlaufwerken gegeben. Einen Vorteil genoss die 3,5 Zoll Diskette: Sie war wesentlich unempfindlicher in der Handhabung als etwa die CD.

Der fortschreitende Datenverlust

In vielerlei Hinsicht kann man die Qualitäten der Diskette zum Anlass nehmen, über den allgemeinen Informationsverlust nachzudenken:

  • Permanent gehen Informationen verloren. Das ist leicht zu belegen, denn wir wissen heute zum Beispiel wenig darüber, was man vor 3000 Jahren an Reinigungsutensilien benutzt hat und wie man damit umgegangen ist.
  • Bei der Diskette sind mechanische Verlustkräfte am Werk. Das ist bei der CD nicht so. Dennoch gehen auch mit der CD Daten verloren. Das geschieht etwa durch Beschädigung oder auch durch fortschreitende Inkompatibilität.

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