Gabeln

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Amefa Gabel »Scandinave« 12 Stück

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Amefa 6er-Set Tafelgabeln »Regent«

2,62 
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Esmeyer Gabel »Sylvia« 12 Stück

1,83 
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Top Table Kuchengabel »PRIMUS« 12 Stück Edelstahl Design: schlicht / elegant / polierte Oberfläche, Farbe: silberfarben, Reinigung und Pflege: spülmaschinengeeignet, Maße: Länge 133 mm, Gewicht: 20 g, Stärke: 2,0 mm, Material: Edelstahl 18/10, Lieferumfang: 12 x Kuchengabeln

1,09 
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Amefa Kuchengabel »Scandinave« 12 Stück

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Amefa 6er-Set Kuchengabeln »Regent« Material: Edelstahl (18/0), Griff: Edelstahl ohne Kunststoff, hochglanzpoliert, spülmaschinengeeignet, Inhalt pro Pack: 6 Gabeln

1,58 
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Solex 12er-Pack Menügabel »KARINA« Edelstahl

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Amefa Kuchengabel »Atlantic« dreizinkige Gabel für Kuchen und Gebäck, Länge: 15 cm, Material: 18/10 Edelstahl, Inhalt pro Pack: 12 Stück

1,51 
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Amefa Menügabel »Atlantic«

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Solex 12er Pack Menügabel »Selina«

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WMF Kuchengabel »Base« 12 Stück Eigenschaften: spülmaschinengeeignet, Länge: 15,7 cm, Oberfläche: poliert, Werkstoff: Edelstahl (Cromargan®), Farbe: silber, Lieferumfang: 12 Kuchengabeln

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Esmeyer Gabeln »Bettina« 6 Stück

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Esmeyer Kuchengabeln »Bettina« 6 Stück Design: Edelstahlgriff, spülmaschinenfest, Oberfläche: glänzend, poliert, Länge: 13,5 cm, Werkstoff: Chrom-Edelstahl 18/10, Farbe: silber, Lieferumfang: 1 Pack mit 6 Gabeln

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2,00 
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Solex 12-tlg. Menügabel-Set »TM 80« Chromstahl

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Solex 12-tlg. Kuchengabel-Set »TM 80« Chromstahl Länge: 141 mm, Eigenschaften: poliert / geschmacksneutral / spülmaschinenfest, Material: Chromstahl, Inhalt pro Pack: 12 Stück

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Solex Gabel »SKAI 02 Menügabel« 12 Stück

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Solex 12-tlg. Kinder-/Dessertgabel-Set »Maya« Edelstahl Länge: 157 mm, Eigenschaften: geschmacksneutral / spülmaschinenfest, Material: Edelstahl 18/10, Inhalt pro Pack: 12 Stück

2,06 
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Solex 12-tlg. Kuchengabel-Set »Karina« Chromstahl Länge: 150 mm, Eigenschaften: geschmacksneutral / spülmaschinenfest, Material: Chromstahl, Inhalt pro Pack: 12 Stück

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Solex 12-tlg. Menügabel-Set »Karina« Chromstahl

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Solex Menügabel »HELENA« - 12 Stk

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Hepp Menügabel »Carlton« 18/10

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Solex 12er-Pack Menügabel »JULIA« Edelstahl

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Solex 12er Pack Kuchengabeln »Baguette« polierte Oberflächen, hergestellt aus Edelstahl, spülmaschinenfest, nicht für die Mikrowelle geeignet, Gewicht: 140 g, Farbe: silbern, Länge: 14,5 cm, Lieferumfang: 12 Kuchengabeln

2,99 
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Ratgeber Gabeln – Speisen stilvoll aufspießen!

Als wichtiger Teil des Essbestecks bildet die Gabel zusammen mit dem Messer ein unschlagbares Duo am gedeckten Tisch. Beim Frühstück, Mittagessen und Abendbrot gehört sie selbstverständlich dazu: Ohne groß darüber nachzudenken, stechen, heben und halten wir mit ihren Zinken die Speisen, um sie dann bequem zu essen.

Dieser Ratgeber beleuchtet das Thema Gabeln von allen Seiten. Welche Arten gibt es, wofür werden sie verwendet und wie unterscheiden sie sich im Hinblick auf Größe, Material und Design? Dabei geht es auch um den praktischen Aspekt der Kaufentscheidung: Wie wählt man die passenden Gabeln aus? Darüber hinaus haben wir hilfreiche Tipps rund um die Reinigung, Pflege und Tisch-Etikette zusammengestellt.

Was ist eine Gabel?

Mit ihren spitzen Zinken fällt eine Gabel direkt durch ihre markante Form auf. Als Teil des Essbestecks fehlt das handliche Werkzeug in keinem Haushalt. Ihre wichtige Aufgabe besteht darin, Speisen aufzunehmen, zu halten oder zum Mund zu führen. Je nach Verwendungszweck variiert sie in der Größe und Form – von der zierlichen Dessertgabel bis zur größeren Serviergabel.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

  • ist mit Messer und Löffel Teil des Esssbestecks
  • besteht klassisch aus Edelstahl, teilweise aus Silber
  • hat mehrere Zinken
  • erleichtert das Aufnehmen und Halten von Lebensmitteln
  • in unterschiedlichen Größen, Designs und Qualitäten erhältlich

Wie sieht eine klassische Gabel aus?

Eine Gabel erkennt man direkt an ihrer typischen Form mit dem langen Griff und den spitzen Zinken. Das sind die drei Bestandteile der Gabel:

  • Der Stiel ist der Griff der Gabel und dient zum sicheren Halten. Mit ihm führen wir die Gabel zum Mund. Er kann unterschiedlich lang und breit sein, je nachdem, ob es sich um eine Dessertgabel, eine Tafelgabel oder eine Serviergabel handelt.
  • Das „Schiff“ ist der Bereich, der die Zinken trägt und die Verbindung zum Griff herstellt. Es ist meist leicht gebogen, damit sich die Gabel komfortabel in diverse Speisen einführen lässt. Zusammen mit den Zinken bildet das Schiff die sogenannte Kelle einer jeden Gabel.
  • Die Zinken sind das Herzstück der Gabel und dienen dazu, Lebensmittel aufzunehmen, zu halten oder zu teilen . Die meisten Gabeln haben drei oder vier Zinken, seltener sind zwei. Unterschiede gibt es auch in der Länge und im Abstand der Zinken. Während sich eng stehende Zinken eher für feine Speisen eignen, sind die weiter auseinanderstehenden für größere oder weichere Lebensmittel konzipiert.

Viele Gabeln sind ergonomisch geformt und das Gewicht ist so abgestimmt, dass die Hand das Besteckstück bequem halten kann und auch der längere Besteckgebrauch nicht ermüdet.

Wofür werden Gabeln benötigt?

Als Teil des Bestecks ist die Gabel heute fest und selbstverständlich in unserer Esskultur verankert. Am gedeckten Tisch kommt der Gabel dabei eine oft unscheinbare, aber dennoch wichtige Rolle zu. Beim Abendessen wartet sie neben dem Teller darauf, Salatblätter zu bändigen, Nudeln aufzulesen oder ein Stück Fleisch festzuhalten. Beim Dessert darf sie in der Mini-Variante nicht fehlen. Ohne sie bliebe nur die Wahl zwischen Fingern und Löffel – und damit einer deutlich umständlicheren und weniger sauberen Variante, Essen zu sich zu nehmen.

Neben dem klassischen Essen am Tisch kommt die Gabel überall dort zum Einsatz, wo Speisen aufgenommen, bewegt oder portioniert werden müssen. Beim Kochen hilft sie zum Beispiel, Kartoffeln aus dem Topf zu heben oder Gemüse zu wenden. Beim Anrichten sorgt sie für Ordnung auf dem Teller, etwa wenn Pastanester geformt oder Beilagen platziert werden sollen. Selbst beim Probieren während der Zubereitung liefert sie praktische Unterstützung und informiert über Konsistenz und Garpunkt.

Wenn die Gabel gerade nicht im Einsatz ist, hat sie ihren festen Platz in der Besteckschublade, meist ordentlich sortiert liegend neben den Messern und Löffeln. Zu finden ist sie dabei in nahezu jeder Küche. Auch in Restaurants, Kantinen, Mensen und überall dort, wo Essen eine Rolle spielt, geht es nicht ohne sie.

Seit wann gibt es Gabeln?

Gabeln sind eine vergleichsweise junge Erfindung im Vergleich zu Messer und Löffel. Erste Formen waren vermutlich Astgabeln oder zweizinkige Bratspieße, mit denen Fleisch über dem Feuer gegart wurde. Kleine zwei- oder dreizinkige Essgäbelchen finden sich vereinzelt in der ägyptischen, griechischen und römischen Antike, doch verbreitet waren sie nicht – man aß mit den Händen. Im Mittelalter galten Gabeln lange Zeit als Teufelswerk, erst im 16. Jahrhundert nutzten wohlhabende Damen kleine Gäbelchen aus Gold oder Silber. Erst ab dem 19. Jahrhundert wurde die Gabel durch industrielle Produktion für jedermann erschwinglich.

Welche Arten von Gabeln gibt es?

Auch wenn sich alle Gabeln recht ähnlich sehen, gibt es dennoch ein paar Unterschiede. Die jeweilige Größe, Zinkenlänge und -anzahl weisen dabei auf unterschiedliche Verwendungszwecke hin. Das sind die wichtigsten Gabel-Arten:

  • Die Menügabel oder Tafelgabel ist die am häufigsten verwendete Gabel. Sie dient dazu, Vorspeisen und Hauptgerichte aufzuspießen und zum Mund zu führen. Sie besitzt in der Regel vier gleich lange Zinken.
  • Die Dessert- oder Kuchengabel präsentiert sich deutlich kleiner als eine Menügabel und ist meist mit drei Zinken ausgestattet. Die äußere Zinke ist manchmal leicht verbreitert, um Kuchenstücke leichter zerteilen zu können.
  • Die Fischgabel ist flacher geformt und verfügt über breitere Zinken. Dadurch lässt sich Fischfleisch gut aufnehmen, ohne dass es direkt auseinanderfällt.
  • Die Salatgabel kommt etwas breiter und stabiler daher. Dadurch lassen sich Salatblätter und größere Gemüsebestandteile besser aufspießen.
  • Die Steak- oder Fleischgabel zeichnet sich durch eine robuste Bauweise und spitze Zinken aus. Mit ihr lassen sich die kräftigeren Fleischstücke fixieren, während das Messer schneidet.
  • Die Vorlegegabel ist größer dimensioniert und dient zum Servieren von Beilagen und Hauptkomponenten am Tisch. Sie kommt bevorzugt in der Gastronomie und bei Buffets zum Einsatz.
  • Die Käsegabel besitzt zwei lange, spitze Zinken. Sie eignet sich vor allem zum Aufspießen fester Käsesorten.
  • Die Kindergabel ist kleiner und leichter als eine Menügabel und speziell auf Kinderhände abgestimmt. Abgerundete Zinken und eine verkürzte Länge sorgen für eine sichere Handhabung beim selbstständigen Essen.
Gabelart Typisches Aussehen Funktion
Menügabeln 4 Zinken, mittlere Größe Aufnahme von Hauptgerichten
Dessert-/Kuchengabeln Kuchengabel 3 Zinken, kompakt, teils mit breiter Außenkante Für Kuchen und Desserts
Fischgabeln Flachere Form mit breiteren Zinken Schonende Aufnahme von Fischfleisch
Salatgabeln Etwas breiter und stabiler Für Salatbestandteile und Gemüse
Steak-/Fleischgabeln Robust und stabil ausgeführt Fixiert feste Fleischstücken
Vorlegegabeln Größte Gabelart, 2–4 Zinken Servieren von Beilagen und Speisen
Käsegabeln 2 lange, spitze Zinken Aufspießen fester Käsesorten
Kindergabeln Abgerundete Zinken, kurzer Griff Speziell für kleine Hände

Wie wählt man die passende Gabel aus?

Wie viel Wert lege ich auf Hochwertigkeit und wie viel auf praktische Aspekte? Stehen Optik und Stil im Vordergrund oder eher die Alltagstauglichkeit und Funktion? Und schließlich: Wie viele Gabeln benötige ich eigentlich? Nur ein Einzelstück, ein Kuchengabeln Set oder gleich eine größere Ausstattung für Gäste?

All diese Überlegungen spielen bei der Wahl der passenden Gabeln eine Rolle. Ein etwas genauerer Blick auf verschiedene Auswahlkriterien hilft dabei, die passende Kaufentscheidung zu treffen.

  • das Material
  • die Länge
  • das Gewicht
  • das Design / die Form
  • die Anzahl / das Set
  • der Preis
Aus welchem Material bestehen Gabeln?

Edelstahl ist in den meisten Haushalten und Gastronomiebetrieben das Material der Wahl, wenn es um langlebige und alltagstaugliche Gabeln geht. Es ist korrosionsbeständig, formstabil, geschmacksneutral und pflegeleicht. Besonders verbreitet ist die Legierung 18/10, die aus 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel besteht. Diese Kombination verleiht dem Edelstahl eine hohe Härte, einen feinen Glanz und eine gute Beständigkeit gegenüber Säuren und Reinigungsmitteln. Daneben gibt es auch die etwas preisgünstigere Variante aus Chromstahl 18/0. Sie kommt ohne Nickel aus und wirkt etwas matter, bleibt aber ebenso robust.

Neben den Tafelgabeln aus Edelstahl gibt es Gabeln auch in anderen Materialien:

  • Silber oder Sterling-Silber: Gabeln aus Silber gelten als klassisch und hochwertig und sind in der gehobenen Tischkultur fest verankert. Mit der Zeit entwickeln sie eine Patina und müssen gelegentlich poliert werden.
  • Holz: Dieses natürliche Material wird selten komplett für Gabeln genutzt, findet sich aber gelegentlich bei Griffen in rustikalen Designs wieder. Komplette Holzbesteck-Varianten gibt es eher in der Einwegvariante.
  • Kunststoff: Vor allem im Einweg- oder Cateringbereich spielt dieses Material bei Gabeln eine Rolle. Kunststoff ist leicht und kostengünstig, aber weder besonders stabil noch langlebig und für den dauerhaften Gebrauch kaum vorgesehen. Lediglich als Griffmaterial findet Kunststoff bei Gabeln Verwendung.
In welchen Größen erhalte ich Gabeln?

Gabeln gibt es in unterschiedlichen Größen, die sich in erster Linie nach dem Einsatzzweck richten. Eine typische Menügabel ist etwa 18 bis 20 cm lang, während die Zinken meist 3 bis 4 cm messen. Dessert- oder Kuchengabeln fallen kompakter aus und liegen in der Regel zwischen 14 und 16 cm, die Zinken sind entsprechend kürzer.

Nicht vergessen: Die Länge einer Gabel sollte auch immer zur Größe des passenden Messers passen, damit das Besteckset harmonisch wirkt und sich angenehm handhaben lässt.

Wie viel wiegen Gabeln?

Das Gewicht einer Gabel sagt mehr über ihre Qualität aus als über ihre Funktion. Eine gute Gabel liegt sicher und ausgewogen in der Hand. Zu leichte Gabeln wirken oft minderwertig und lassen sich weniger angenehm führen, während Silberbesteck in der Regel schwerer ist und ein solides Gefühl vermittelt. Ein zu hohes Gewicht kann das Handling jedoch erschweren und die Hand sogar ermüden. Ideal ist ein Gewicht von etwa 45 bis 60 Gramm für eine typische Menügabel: Es vermittelt Stabilität und ermöglicht gleichzeitig eine komfortable Nahrungsaufnahme am Tisch.

In welchen Designs und Formen erhalte ich die Gabeln?

Das klassische Design einer Gabel ergibt sich vor allem aus dem Material Edelstahl, das durch seinen metallischen Glanz und die schlichte Eleganz geprägt ist. Farbe spielt nur dann eine Rolle, wenn der Griff aus Kunststoff besteht und entsprechend farbig gestaltet oder bedruckt ist. Neben der zeitlosen Variante gibt es auch Edelstahl- oder Silbergabeln mit besonderen Formen, Ornamenten, Mustern oder Prägungen, die dem Besteck ein individuelles Aussehen verleihen.

Ergonomisch geformte, leicht gekrümmte oder verjüngte Griffe sorgen dafür, dass die Gabel gut in der Hand liegt und sich auch über eine längere Zeit angenehm führen lässt. Das Design der Zinken ist ebenso entscheidend: Die Anzahl, die Länge und der Abstand der Zinken zueinander sind bestenfalls auf die Art der Speisen abgestimmt.

Wie viele Gabeln gehören zu einem Set?

Die Frage nach der Anzahl der Gabeln hängt nicht nur vom eigenen Bedarf, sondern auch von der Art der Gabel ab. Während einige Modelle wie die Vorlegegabel eher als Solisten fungieren, sind die meisten anderen Gabeln-Arten Teamplayer und werden üblicherweise im Set verkauft. Standardmäßig enthalten Sets 6, 12, 18 oder 24 Gabeln.

Wie viele Sie benötigen, hängt von der Haushaltsgröße und vom Anlass der Nutzung ab: Wer alleine lebt und selten Gäste hat, braucht auf jeden Fall weniger Gabeln als die Großfamilie oder die Bürogemeinschaft. Da Gabeln idealerweise mit den Messern und Löffeln harmonieren, bietet sich häufig ein komplettes Besteckset an, das eine einheitliche Optik und ein abgestimmtes Handling gewährleistet.

Wie viel kosten Gabeln?

Der Preis für Gabeln hängt von mehreren Faktoren ab. Das Material und die Verarbeitung spielen dabei eine zentrale Rolle: Edelstahl 18/10 ist meist preisgünstiger als Silberbesteck, aber deutlich teurer als Gabeln mit Kunststoffgriffen. Auch das Design, die Formgebung, Ornamente oder Prägungen beeinflussen den Preis genauso wie die Marken und Produktionsverfahren. Preislich liegen einfache Edelstahlgabeln für den Alltag oft zwischen 2 und 10 Euro pro Stück, Sets von 6 bis 24 Gabeln kosten je nach Qualität und Verarbeitung zwischen 15 und 200 Euro. Silbergabeln oder handgefertigte Designerstücke können deutlich darüber liegen und sogar mehrere hundert Euro erreichen.

Wie unterscheiden sich hochwertige Gabeln von einfachem Besteck?

Hochwertige Gabeln unterscheiden sich auf den ersten Blick oft subtil, im Gebrauch aber deutlich von einfachen Modellen. Das sind einige wichtige Unterscheidungsmerkmale:

  • Verarbeitung der Zinken: Bei Qualitätsgabeln sind die Zwischenräume präzise geschliffen und abgerundet, wodurch die Gabel Lebensmittel sauber aufnimmt und die Handhabung insgesamt angenehmer wird.
  • Materialstärke: Robuste, gleichmäßig gearbeitete Gabeln mit einem moderaten Gewicht liegen stabil in der Hand und biegen sich nicht durch.
  • Gratfreiheit: Eine gratfreie Gabel hat keine scharfen Kanten oder Unebenheiten, wodurch sich Verletzungen vermeiden lassen.
  • Poliergrad der Oberfläche: Glatte, sorgfältig polierte Flächen erleichtern die Reinigung, verhindern Rostansätze und geben der Gabel ein ansprechendes Aussehen.
  • Weitere Aspekte: Hersteller hochwertiger Gabeln achten zudem auf eine gleichmäßige Oberfläche, ein symmetrisches Design und langlebige Materialien aus poliertem Edelstahl 18/10 oder Silber.

Das sind die wesentlichen Qualitätsunterschiede:

Aspekt Hochwertige Gabel Einfache Gabel
Zinkenzwischenräume Präzise geschliffen und abgerundet Oft rau oder ungleichmäßig
Materialstärke Robust und gleichmäßig Dünn und biegsam
Gratfreiheit Absolut glatt, keine scharfen Kanten Kann Grate oder raue Stellen aufweisen
Oberfläche Poliert, langlebig, beständig gegen Korrosion Matt oder unregelmäßig, neigt zu Abnutzung
Design Symmetrisch, ergonomisch, teils mit Ornamenten Einfach, funktional, teilweise Kunststoffgriffe

Welche Reinigungstipps gibt es für Gabeln?

Damit Gabeln lange schön und ansehnlich bleiben, ist die richtige Reinigung entscheidend. Hier einige praktische Tipps:

  • Die meisten Gabeln sind spülmaschinenfest und lassen sich daher gut in der Spülmaschine reinigen. Um Flugrost zu verhindern, sollten sie danach aber gründlich abgetrocknet werden.
  • Leichten Flugrost entfernen Sie mit einem weichen Tuch und etwas mildem Edelstahlreiniger oder einem speziellen Poliertuch. Alternativ hilft ein Hausmittel, zum Beispiel eine Paste aus Backpulver und Wasser, die sanft in das Material eingerieben wird.
  • Handwäsche ist bei empfindlicherem Besteck oder Gabeln aus Silber vorteilhaft. Warmes Wasser, ein mildes Spülmittel und ein weiches Tuch schonen das Material und sorgen für eine saubere Optik.
  • Nach der Reinigung können Sie die Zinken und Zwischenräume mit einer weichen Bürste nacharbeiten, um wirklich alle Rückstände zu entfernen.
  • Gabeln sollten nicht dauerhaft in feuchten Besteckkästen oder nassen Spülbecken gelagert werden. So lässt sich eine Rostbildung vermeiden.
  • Besonders hochwertige Silbergabeln lagern Sie am besten einzeln in speziellen Besteckkassetten, um Kratzer zu verhindern.

Kleiner Knigge: Welche Regeln gelten am Tisch für Gabeln?

Die Gabel gehört zu den wichtigsten Werkzeugen am gedeckten Tisch. Ohne sie müssten wir mit den Händen essen – und das würde so gar nicht den klassischen Knigge-Regeln entsprechen.

Bereits die Position der Gabel auf dem Teller spielt eine Rolle. Sie signalisiert dem Gegenüber, ob das Gericht noch gegessen wird oder ob die Mahlzeit bereits beendet ist. Eine Gabel, die im unteren Drittel des Tellers gekreuzt zum Messer liegt, signalisiert eine kurze Essenspause. Dagegen weisen Messer und Gabel, die leicht schrägt und parallel zueinander abgelegt sind, dass man fertig ist.

Auch die richtige Handhabung folgt festen Prinzipien. In der europäischen Tischkultur hält man die Gabel häufig in der linken und das Messer in der rechten Hand. Dagegen wechselt man in manchen Ländern wie den USA die Gabel nach dem Schneiden in die rechte Hand. Die Zinken zeigen dabei stets nach unten, um die Speisen sauber aufzunehmen und eine elegante Bewegung zu ermöglichen. Das Abstützen auf dem Teller oder das Spielen mit der Gabel gilt hingegen als unhöflich.

Bei formellen Anlässen spielt auch die Anordnung der Gabeln auf dem Tisch eine Rolle. Sie liegen links vom Teller, geordnet nach der Reihenfolge der Gerichte von außen nach innen. Dessertgabeln und spezielle Bestecke werden oberhalb des Tellers platziert, sodass der Ablauf der Mahlzeit klar erkennbar wird.

Ein weiterer Aspekt betrifft das Gespräch am Tisch: Die Gabel sollte nur zum Essen benutzt werden und nicht als Zeigestock oder Spielzeug dienen. Während der Mahlzeit nehmen Sie die Speisen ruhig und gleichmäßig auf – nach dem Prinzip „Die Gabel führt zum Mund“ und nicht andersherum. Auf Geräusche wie Schaben oder Klappern ist möglichst zu verzichten.

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