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Festplatten

 
  

Der Dauerspeicher

Der Begriff Festplatte ist eine Kurzform für Festplattenlaufwerk (FP) und als direkte Übersetzung der englischen Bezeichnung Harddisk bzw. Harddisk-Drive (HDD) zu verstehen. Der Name erklärt den Unterschied zu Magnetbändern, bei denen die Daten bzw. Informationseinheiten auf einem Band, das auf einer (Cartridge) oder zwei (Teller oder Kassette) Spulen aufgewickelt wird. Ebenfalls differenziert sich die Festplatte von der weichen bzw. flexiblen Diskette (Floppy Disc), die heute allerdings kaum noch in Gebrauch ist. Bei der Festplatte handelt es sich dagegen um eine rotierende Scheibe, deren hartmagnetisierte Beschichtung beim Schreibvorgang magnetisiert wird. Der entscheidende Vorteil ist die direkte Adressierbarkeit der Festplatte. Eine Festplatte kann daher gleichzeitig beschrieben und gelesen werden, denn die Scheibe wird von oben und nicht wie ein Band von der Seite bearbeitet. Bänder müssen erst an die richtige Stelle gespult werden. Die Bezeichnung Festplatte drückt aber auch aus, dass dieses Speichermedium fest mit dem Rechner (etwa die Festplatte im Notebook), also mit Motherboard und CPU verbunden ist (bzw. eine logische Einheit bildet).
Nun kann man aber gerade beim Computer alles in Frage stellen, und eben auch die scheinbare Tatsache, eine Festplatte sei fest mit dem Motherboard verbunden. Das konnte man für viele IBM-Systeme aus der Zeit von etwa 1990 bis 2000 durchaus so feststellen. Anders ausgedrückt: Wer in dieser Zeit seine ersten Gehversuche mit dem Personal Computer begann, kannte nur die feste Einheit von Motherboard und Festplatte. Vorher gab es schon kleine Personal Computer, die nicht unbedingt automatisch eine Festplatte besaßen. Da wäre etwa der Commodore C64 oder der Amiga 500 zu nennen, die ihre "Betriebssysteme" per Diskette aufnahmen. Das bedeutete, dass bei jedem Neustart des Computers für ein Programm oder Spiel, das ein "Betriebssystem" wie etwa Becker-Text verlangte, zunächst dieses Programm (oft umständlich) geladen werden musste.
Nach der Jahrtausendwende rückte die externe Festplatte immer mehr ins Visier der Anwender. Da wurde vielen recht jungen PC-Nutzern erst klar, wie flexibel der Computer überhaupt ist.

Miniatur

Würde man eine moderne 3.5 Zoll Festplatte mittig auf eine IBM 350, die erste Festplatte von 1956, legen, würde die moderne Speichereinheit durchfallen. Denn in der Mitte der IBM 350 befindet sich ein Loch, ähnlich wie bei Schallplatten. Die 5 MB Speicherkapazität der legendären 350er wird heute selbst von Flashspeichern (etwa USB-Sticks) um mehr als das 1000fache überboten. Mit rund 500 kg würde sich die alte IBM Festplatte aber auch rein aus Gewichtsgründen als Speichermedium für Urlaubsfotos verbieten, von den Ausmaßen ganz zu schweigen. Die Vergleiche zeigen aber, wie enorm sich die Computertechnik entwickelt hat. Moderne Handys verfügen über mehr Speicherkapazität und Prozessorleistung als den Ingenieuren bei der ersten Mondlandung zur Verfügung stand. Nur damals benötigte man dafür noch ein ganzes Rechenzentrum.

Über die sinnvolle Nutzung von Speicherkapazität

Die Zeiten, in denen man einen Computer am Rande seiner Speicherkompetenzen führte, sollten endgültig vorbei sein - zumindest gilt dies für aktuell gut ausgestattete Mittelklassecomputer. Die Komponenten sind leistungsfähig und man muss nicht jede Woche die Festplatte aufräumen, damit die Arbeitsleistung stabil bleibt. Das führt aber auch dazu, recht leichtsinnig mit der Technik umzugehen. Während der Speicherbedarf weltweit exponentiell wächst, gehen die Preise für Speicher weiter nach unten. Möglich ist dies zum Beispiel durch Auslagerung von Speicherbedarf. Während man noch vor zehn Jahren üblicherweise neue PC-Spiele aufwendig auf der Festplatte installierte, spielt man heute sogenannte Browserspiele. Der Speicherbedarf auf dem heimischen Gerät ist da sehr niedrig.

 

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