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Klebstoffe
Verbinden, was verbunden werden soll
Klebstoffe nutzt der Mensch schon seit Jahrtausenden. Und vielleicht sind Klebstoffe sogar die älteren „Werkzeuge“ als jene Geräte, mit denen man etwas trennen kann. Während man lange Zeit Klebstoffe aus der Natur gewann, verwendet man heute zunehmend künstliche Klebstoffe. Alternativ fordert der Umweltschutz Klebemittel, die ökologischen Anforderungen standhalten können. Die Grundprobleme bleiben bei jedem Klebstoff gleich: Welches Mittel kann eine Verbindungsaufgabe am besten lösen und wie bekommt man den Klebstoff genau da hin, wo er hin soll, ohne dass er woanders ggf. Dinge zerstört. Ein einfaches Beispiel zeigt dies: Klebestifte werden häufig dafür verwendet, Papier und Pappe miteinander zu verbinden. Beispielsweise klebt man einen Bon in ein irgendwie geartetes Formularbuch. Der Klebstoff soll allerdings exakt den Bon ins Buch kleben und nicht etwa dafür sorgen, dass im Formularbuch Seiten miteinander verkleben. Aufgrund dieser Aufgabenstellung konnte sich der Klebestift im Büroalltag beim Umgang mit Papier gegenüber den gelartigen Klebemitteln durchsetzen.
Vielseitigkeit ist gefragt
Das Kleben selbst ist aber ebenso wenig eine klar definierte Aufgabe. Denn manchmal soll die Verbundenheit der Stoffe ewig halten und allen Widrigkeiten trotzen und manchmal soll die Verbindung bei Bedarf rückstandsfrei gelöst werden. Wenn dazu noch die Vielfältigkeit der Materialien hinzugerechnet wird, ergibt sich zweifelsohne eine lange Liste unterschiedlicher Klebstoffe. Soll etwa der Terminplaner an die Bürotür geklebt werden, so wird vom Klebstoff erwartet, dass der Planer dort gut 1 Jahr hält und dann rückstandsfrei durch einen neuen ersetzt werden kann. Zu Klebstoffen wie Klebefilme, Kleberoller, Alleskleber, Kraft- und Spezialkleber, Sekundenkleber und Sprühkleber usw. gesellen sich in der Rubrik auch noch Zubehörartikel wie Abroller oder Befestigungsmaterial.