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Eine Erfolgsgeschichte mit deutscher Beteiligung
Kaffeemaschinen gab es bereits weit vor der allgemeinen Elektrifizierung. Schon seit rund 200 Jahren wird Kaffee maschinell, genau genommen halbautomatisch hergestellt. Zunächst funktionierte es mit Spiritus, was der Kaffeemaschine einen leichten Camping-Charakter vermittelte. Die ersten elektrischen Kaffeemaschinen waren für den Hausgebrauch zu kostspielig. Eine entsprechende Maschine der 1930er Jahre kostete etwa so viel, wie ein durchschnittlicher Arbeiter in sechs Monaten verdiente. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte man die Kaffeemaschine rasch weiter und sorgte damit auch für eine größere Verbreitung. Die Wigomat bekam im Jahr des ersten deutschen Fußballweltmeistertitels ihr Patent und wurde in Europa und Nordamerika zum Verkaufserfolg. Für die Etablierung auf dem Massenmarkt mussten jedoch weitere Entwicklungen folgen. Das heute übliche System des leicht durch das Kaffeepulver plätschernden Heißwassers setzte sich in den 1970er Jahren durch.
Nicht jede Kaffeemaschine hieß auch so
Die Geschichte der Kaffeemaschine hat über die Jahrhunderte hinweg für zum Teil skurrile Namen gesorgt. Da wären etwa die Kranenkannen zu nennen, die etwa seit 1700 bekannt sind und eher den Eindruck erwecken, sie seien für Tee & Aufgussgetränke gedacht. Die Pressstempelkanne, auch als French Press bezeichnet, ist auch heute noch in ähnlicher Form beliebt. Sie produziert meist Kaffee mit mehr Aroma. Beim Napoletaner und beim Potsdamer Boiler handelt es sich weitgehend um Kaffeekannen mit integriertem Filter. Auf den Perkolator schwören auch heute noch viele Kaffeekenner. Die Kippdampfdruckkanne nahm im ausgehenden 19. Jahrhundert das Prinzip der Vakuumbereiter auf und mit der Dampfdruckmaschine war der Wegbereiter für die Espressomaschinen geboren. Ein neuer Trend sind die Portionskaffeemaschinen und ihre Erben, die Kaffeepads benötigen.
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