+
Speichermedien
Informationen-Festhalter
Speichermedien gibt es schon viel länger als man daran gedacht hätte, sie so zu nennen. Beispielsweise waren die Vorgänger der CDs, die Schallplatten, ebenfalls Speichermedien. Und wenn man zehntausend Jahre zurückgeht und an die Höhlenmalerei denkt, deren Informationen heute teilweise einfacher zu entschlüsseln sind als Computerdaten der letzten 50 Jahre, dann haben wir es bei den Felsen auch mit Speichermedien zu tun. Für die Digitaltechnik (vgl. auch Unterhaltungselektronik) ist Datenspeicherung ein größeres Problem als etwa die Stromversorgung oder mechanische Eigenschaften (wenngleich diese Themen absolut nicht unwichtig sind). Speichermedien sind ein guter Beleg dafür, dass wenig Strom benötigt wird, denn viele externe Datenspeicher werden per Anschlussverbindung mit der notwendigen, aber sehr geringen Menge Energie versorgt. Bei Datenspeichern wie Schallplatten oder Tonbändern musste vom Aufnahme- und Abspielgerät Bewegungsenergie bereitgestellt werden, um die temporär angeordneten Daten der Reihe nach abspielen zu können. Dafür wurde nicht nur deutlich mehr Energie als für moderne Speichermedien verwendet. Die Bewegung muss zudem extrem sauber gesteuert sein. Eine Schallplatte, die von einer Motor/Plattenteller-Einheit bewegt wird, eiert und lallt unangenehm vor sich hin, wenn die Energiezufuhr unregelmäßig ist.
Großes Angebot
Das Angebot an Speichermedien ist mittlerweile unübersichtlich geworden. Es gibt diverse Speicherkartensysteme, die es wiederum in verschiedenen Größen und Kapazitätsstufen gibt. Und dann werden die meisten Modelle auch noch von verschiedenen Herstellern wie etwa Verbatim::{assortment#20~55~03~USB-Sticks~~}@ angeboten. Die Preisunterschiede beziehen sich zum einen auf Qualitätsunterschiede, zum anderen auf Details wie etwa dem einziehbaren USB-Anschluss bei USB-Sticks. Letztlich spielt auch die Haptik eine nicht unwesentliche Rolle.