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Diktieren
Hier ist Vorsagen erlaubt
Aus dem Lateinischen stammt das Wort dictare für diktieren, bestimmen im Sinne von sagen, sprechen. Das Diktat ist ein vieldeutiger Begriff, wobei sich alle Deutungen an dem lateinischen Ursprung orientieren. Das Diktat meint demnach allgemein etwas Gesagtes, das in seiner Verbindlichkeit dem Geschriebenen ähnelt. Im Schulunterricht gehört das Diktat zum Lernprogramm Orthographie; in der Politik wird damit ein Vertrag mit verbindlichen Auflagen (meist nur für eine Seite; Beispiel: Versailler Vertrag) bezeichnet. In der Bürowelt dient das Diktieren der Informationsweitergabe. Eine Person diktiert einen Text, den eine andere Person verschriftet. Meist obliegt der Fachkraft im Sekretariat dabei die Aufgabe, das Diktat in Reinschrift auf dem Briefpapier mit Firmenlogo usw. und ggf. auch inklusive weiterer Informationen oder Anhänge umzusetzen, damit beispielsweise der diktierte Brief versendet werden kann. Früher diktierten Chefs ihren Sekretärinnen den Text, heute wird meist ein Diktiergerät verwendet. Das Diktiergerät ist ein wenig aus der Mode gekommen, obwohl es vielfach auch heute noch sinnvoll eingesetzt werden kann. So ist das Aufnahmegerät zum Beispiel eine Hilfe, wenn Abläufe beschrieben werden, während man keine Hand frei hat, um dabei Notizen anzufertigen. Laborversuche und Untersuchungen gehören zu solchen Arbeitsfeldern, bei denen das Diktiergerät hilfreich ist.
Damit nichts verloren geht
Ein wesentlicher Vorteil bei der Verwendung eines Diktiergeräts ist der, dass bei der ersten Erfassung der Daten eine deutlich geringere Vorsortierung stattfindet. Es kann frei gesprochen werden. Wer sich Notizen macht, verfasst oft in Gedanken schon einen Text oder spart sich Formulierungen, um den Schreibaufwand zu reduzieren. Zudem zeichnet der Voice Rekorder präzise auf und verliert keine Infos aufgrund unleserlicher Schrift auf dem Notizblock.